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Versicherungsmarkt News
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Krankenkassen fordern mehr Geld für Alg-II-Bezieher Die gesetzlichen Krankenkassen fordern höhere Zuweisungen aus Steuermitteln für Bezieher von Arbeitslosengeld II (Alg II). ”Eine Orientierung an den tatsächlichen Ausgaben könnte zu einer jährlichen Einnahmeverbesserung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 4 bis 5 Milliarden Euro führen“, sagte Uwe Thiemann vom GKV-Spitzenverband. Er verwies darauf, dass rund 3 Millionen Mitglieder der GKV Alg II bezögen. Bislang erhielten die Kassen für jedes dieser Mitglieder eine Zuweisung von 126,05 Euro. ”Kostendeckend wäre ein Betrag von etwa 260 Euro“, sagte Thiemann. Im Basistarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) müssen Hilfebedürftige mindestens 295,01 Euro zahlen, was der Hälfte des Höchstbeitrages im Basistarif in Höhe von 590,03 Euro entspricht. Bei einem Zuschuss von 126,05 Euro durch die Bundesagentur für Arbeit oder den Sozialhilfeträger muss ein Alg-II-Bezieher einen Betrag von 168,97 zahlen. Hinzu kommt eine Deckungslücke bei der Pflegeversicherung in Höhe von 18,04 Euro.
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